Entdeckung und kulturhistorische Entwicklung

Das Wort Aluminium stammt vom lateinischen Begriff für Alaun „alumen“, einer seit dem Altertum bekannten Aluminiumverbindung (Kaliumaluminiumsulfat). In der mittelalterlichen Medizin wurde es als blutstillendes Präparat verwendet.

Im Jahre 1825 gelang dem Chemiker Hans Christian Oersted die Isolierung von – noch unreinem – Aluminium, indem er Aluminiumchlorid mit Kalium reduzierte.
Friedrich Wöhler verbesserte die Oersted-Methode und isolierte 1827 als Erster reines Aluminium.

Aus dem Wöhler´schen Reduktionsverfahren entwickelten Bunsen und Deville 1854 unabhängig voneinander eine technische Gewinnungsmethode, die auf der Reduktion des Gemisches NaCl x AlCl3 mit Natrium beruhte – zu aufwendig für eine Massenherstellung.

Mit der Möglichkeit, elektrischen Strom in industriellem Maßstab erzeugen zu können, eröffneten sich der Aluminiumherstellung neue Dimensionen: Im Jahr 1886 stellten Charles M. Hall und Paul-Louis Toussaint Héroult das elektrolytische Verfahren (Hall-Héroult-Verfahren) zur Aluminiumherstellung vor, das aufgrund seiner Kostengünstigkeit den Weg für den großtechnischen Einsatz des Leichtmetalls ebnete.


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Alunorf stellt sich vor

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